Q & A Grundsatzfragen

Liebe Freundinnen und Freunde des Yoga!

Während eines Vortrages von mir in Hamburg vor etwa 15 Jahren hat der Künstler Christian Rath dieses Bild gemalt. In Zeiten von Krieg und dem Allgemeinwissen, dass Tollkühnheit und Gewaltbereitschaft sich in vielen Mächtigen auf der Welt vereinigen und über die neue Pandemie Namens Social Media, hier mein dritter Versuch in diesem zehnten Newsletter mit ein paar Grundsatzfragen über unser Leben nachzusinnen:

Ist das Pflegen der Einsamkeit tugendhaft?
Einsamkeit ist der Ort der Ruhe für den Geist.
Wie findet man zur Einsamkeit?
Versuchen, Anhaftungen zu zügeln und Selbständigkeit anzustreben.

Ist denn Freundschaft die Aufgabe der Selbständigkeit?
Freundschaft dient dazu, Leere zu füllen, aber auch um Fülle zu teilen.
Wer ist ein Freund?
Mit einem Freund kannst Du dich selbst sein, wie wenn Du allein bist – und Kritik annehmen.

Was ist das Wort?
Es ist die Kulmination menschlichen Strebens.
Brauchen wir Worte?
Ja, um Wünschen Ausdruck zu verleihen.

Ist der Körper eine Last?
Ja, wenn der Geist eine Last ist, dann ist auch der Körper eine Last.
Wie pflegt man den Körper?
Indem man versucht, auf der Lebenslinie zu bleiben, welche Körper und Geist verbindet.

Ist das Atmen eine besondere Funktion?
Der Atem hält Körper, Geist und Leben zusammen.
Wie pflegt man den Atem?
Ich versuche nahe am Zaun zu bleiben, dem Phragma, das den Oberkörper in zwei Hälften teilt.

Ich wünsche allen eine inspirierende Frühlingszeit

Sriram