Yogaweg Lehrer-Ausbildung

Über was für Fähigkeiten und Kenntnisse sollte jemand verfügen, um Yoga unterrichten zu können?

Yogaweg setzt Kriterien und Maßstäbe, die wir aufrecht zu erhalten versuchen.

Die Ausbildung zum Yogalehrer

Die Auszubildenden

Entwicklung der Persönlichkeit:

  • Den eigenen Atem kennen
  • Āsanas im Sinne des Yoga üben
  • Empfindung für das gesundheitliche Gleichgewicht stärken
  • Eine ununterbrochene Übungsregelmäßigkeit entwickeln
  • Zu sich Abstand finden lernen
  • Die Mitempfindungsfähigkeit (Bhāvanās) schulen
  • Die Yamas und die Niyamas verstehen und beachten lernen

Entwicklung der pädagogischen Fähigkeit:

  • Die Entwicklung der Persönlichkeit im Sinne des Yoga,
  • Körper, Atem und Geist im Einklang
  • Stimmbildung und die Fähigkeit, sich klar zu äußern
  • Die Schulung der Beobachtungsfähigkeit und des Neutral Bleibens
  • Positive und klare Kommunikation der Anleitungen frei von Übergriffigkeit
  • Die konkreten Körperübungen stets in den Kontext des Yoga stellen
  • Bewusstmachung und Vermeidung von Vorurteilen und Bevorzugung

 

Die Ausbildung

Yoga-Konzepte:

  • Sikṣana, Rakṣana, Cikitsa
  • Āsanas im Sinne des Yogasūtra verstehen
  • Die diversen Klassifikationen von Āsanas und ihre jeweilige Rolle
  • Vinyāsakrama
  • Ᾱkuñcana – Prasāraṇa
  • Laṅghana und Bṛṃhaṇa
  • Pratikriyāsana
  • Programme erstellen zu verschiedenen Zielen
  • Prāṇa und Agni
  • Die drei Wirkebenen (Bewegungsapparat, Organe, Psyche)
  • Die Übertragung dieser Konzepte für Prāṇāyāma
  • Die teilweise Übertragung dieser Konzepte für Samyama

Verwandte Konzepte:

  • Die fünf Mayas
  • Mantra und Śabda
  • Puruṣa & Prakṛti
  • Fünf Bhūtas
  • Tridoṣa
  • Krankheit und Heilung im Ayurveda
  • Grundlagen der Ernährung

Texte:

  • Yogasūtra
    vor allem aus Kapitel 1: die Antarāyas, Duḥkha und die Heilmethoden
    vor allem aus Kapitel 2: Kriyāyoga, Saṃyoga und die Bahiraṅgas
    vor allem aus Kapitel 3: die Saṃyama-Konzepte und Ideen
  • Haṭhayoga-Pradīpikā
    die Konzepte von Prāṇa, Mudrā, Bandha, Laya, Nāda
  • Bhagavadgītā
    Karmayoga, Bhaktiyoga, Jñānayoga
  • Sāṃkhyakārikā
    Alle 25 Tattvas
  • Yogarahasya
    Konzepte der Heilung
  • Upaniṣaden
    Auszüge / Auswahl aus: Taittirīya Upaniṣat, Māṇḍūkya Upaniṣat, Vedische Texte
  • Yoga und der Westen
    Auszüge / Auswahl aus: Christentum und die Mystiker, griechisch-römische Mythen, westliche Philosophie, Grundlagen-Kenntnisse von Medizin und Psychologie

 

Übungsinhalte

Āsana:

  • Mindestens fünzig Āsanas üben lernen, am besten mit den Namen
  • Āsanas aus allen Kategorien
  • Analytisches Verständnis für mindestens ein Āsana aus jeder Kategorie
  • Variationen für mindestens ein Āsana aus jeder Kategorie
  • Wirkungen für mindestens ein Āsana aus jeder Kategorie
  • Gesundheitsfördernder Nutzen für mindestens ein Āsana aus jeder Kategorie
  • Atemvariationen, um die Wirkungen zu beeinflussen oder zu intensivieren
  • Gefahren, Gegenanzeigen und Anpassungen für Āsanas

Kriya:

  • Kapālabhāti

Prāṇāyāma:

  • Die Qualitäten von Gleichmäßigkeit und Langsamkeit
  • Krama-Atmung
  • Ausatmung, Einatmung und Halten dehnen (die Atemgrenzen erweitern)
  • Nāḍīśodhana Prāṇāyāma, Ujjāyī und Variationen.
  • Śītalī, Sītkārī, Bhrāmarī, Bhastrikā, Bandhas

Saṃyama:

  • Sich in die richtige Körperhaltung und Ausrichtung einfinden
  • Das Gefühl für die ruhige Atmung, das Zusammenspiel von Prāṇa-Apāna und die Zwerchfellgegend entwickeln und aufrechterhalten
  • Reflexionen und Austausch darüber, wie man es lernt, an einem eigenen Leitsatz oder Thema unablässig dranzubleiben